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Berichte, Geschichten und Gedanken 

Sardischer Frühling

Autorin Barbara

Inzwischen liegen wir in einer herrlichen Bucht bei Alghero vor Anker. Eine äusserst abwechslungsreiche Zeit liegt hinter uns und wir geniessen nun einige Tage der Zweisamkeit und Musse. Mitte April in Cagliari angekommen, haben wir Lille Venn für den Sommer verproviantiert. Das ist immer chaotisch und es ist unvorstellbar, dass all die Lebensmittel Ende Juli aufgegessen sein werden.

Verproviantierung


Ausserdem musste unser Schiffli auf Hochglanz poliert werden, denn wir erwarteten Besuch. Uschi und Paul, die mit ihrem Wohmo auf Sardinien weilen, statteten uns in der Marina Sant Elmo einen Besuch ab und schon wenige Tage später, konnten wir unsere Freundin Cristina aus Altorf am Flughafen abholen. Zusammen mit ihr segelten wir bei schönen Bedingungen, ambitionierte 100 Seemeilen in 3 Tagen. 

Cristina


Die 2 Schönschte


Morgen müssen wir mal wieder in die Marina flüchten. Der Mistral bringt einmal mehr stürmische Tage, mit mehr als 30 Knoten Wind. Alghero eignet sich allerdings gut für ein paar Hafentage, denn bereits bei unserem letzten Törn auf Sardinien, hat es uns hier gut gefallen. Ha und dann gibt es ja noch unsere Liste.

Ralph kümmert sich um einen Geräteträger für die Spielsachen, einen Wasseranschluss um das Hafenwasser vom Bordwasser zu trennen, er wird den Wassermacher an die Lithiumbatterie anschliessen, diverse Handläufe montieren und vieles mehr. Ich werde derweilen unser Homepage Update vorantreiben, die medizinische Versorgung für die Atlantiküberquerung vorbereiten, kochen, putzen, backen und vielleicht, aber nur vielleicht, wieder einmal ein Buch lesen.

Bis wir am 21. Mai unsere Freundin Lotti mit Hündin Gini erwarten, werden wir Richtung Norden gondeln und dieses Jahr, hoffentlich ohne Schlange zu stehen, im Maddalena Archipel segeln. Ich hoffe, euch also schon bald mit traumhaften Bildern aus diesem Naturschutzgebiet  zu erfreuen und wer weiss, vielleicht erleben wir ja mal wieder etwas ganz Neues.

Alles kann ich ja an dieser Stelle nicht erzählen. Auf jeden Fall nicht, dass wir mit dem Dinghi stehen blieben, weil wir kein Benzin mehr hatten. So etwas würde meinem Schatz nie passieren:-)