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Blogreader
von Barbara Bader
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Am Sonntag pünktlich um 12.00 Uhr ging's los. Fritz Krieger und Matthias Glutz sind am Freitag Abend bereits angereist und haben uns bei den letzten Vorbereitungen tatkräftig unterstützt. Die Stimmung auf Lille Venn ist ausgezeichnet, denn die Vorstellung bald in wärmeren Gefilden zu segeln, ist angesichts des eisigen Windes in La Rochelle, sehr verlockend. Das perfekte Anlegemanöver an der Tankstelle ist ein gutes Omen. Dennoch ist es sehr aufregend den schützenden Hafen zu verlassen.

Wird es uns gut gehen, das Schiff unsere Erwartungen erfüllen, die Wettervoraussagen zuverlässig eintreffen? Die Sonne scheint und die herrliche Stimmung lassen die immer höher werdenden Wellen im milden Licht erscheinen. Schon bald ist der Wind für die volle Besegelung zu stark, das erste Reff muss eingelegt werden. Bei nahender Dunkelheit ist klar. Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Und für dieses eine Mal stimmt sogar das geflügelte Wort. Umdrehen und gegen den Wind zurückfahren IMPOSSIBLE!

Der Wind wird stärker als vorausgesagt und wir warten einen Tick zu lange das zweite Reff einzulegen. Bei gut 7 Beaufort und 4.5 Meter hohen Wellen mit dem Katamaran in den Wind zu fahren, um die Segelfläche zu verkleinern, das war keine Kleinigkeit. Die drei Männer sind tapfer, während die Schreiberin heulend ins innere des Schiffes flüchtet mit dem sicheren Glauben, dieses Manöver und überhaupt diese Fahrt nicht zu überleben. 

So habe ich zum lieben Gott gebetet, er möge dieses eine Mal noch Milde walten lassen und gleichzeitig musste ich mich entschuldigen, ihn schon wieder nur in einer Krise anzurufen und ihm hoch und heilig versprechen, in Zukunft auch unspektakuläre und glückliche Momente zu verdanken. Nach einer gefühlten Ewigkeit, ich glaube nach einer Stunde ungefähr, war es dann geschafft. Wir haben uns dann lange Zeit, trotz abnehmendem Wind nicht mehr getraut, wieder unter Volltuch zu fahren. Glücklicherweise hat uns der Skipper gewähren lassen, obwohl sein Plan, bis nach Porto zu segeln immer weiter in die Ferne rückte. 

Wieder bei Tageslicht zu segeln ist einfach schöner und einfacher, obwohl uns ja mittlerweile ausgeklügelte Technik bei der Nachtfahrt unterstützt. Meistens jedenfalls....Zu Beginn der 2 Nacht nehmen Wind und Wellen wie vorgesehen stetig ab und das letzte Stück müssen wir unter Motor zurücklegen. Schon seit einiger Zeit ist klar, dass wir es nicht bis nach Porto schaffen. Wir waren etwas zu langsam, um dem drehenden Wind zu entkommen. Es spielt keine Rolle. Um 03.47 machen wir in La Coruna die Leinen fest. Es ist geschafft, die Biscaya liegt hinter uns. 

Wir waren ein tolles Team. Danke Ralph für deine Coolness. Du hast sogar bei "Wasser im Schiff Alarm" die Ruhe bewahrt und bist kopfüber in den Motorraum abgestiegen, um das Leck zu orten und das, glücklicherweise süsse Wasser, abzuschöpfen. Danke Matthias für deine Zuversicht und dein Durchhaltewille und danke Fritz für deine sagenhafte Seetüchtigkeit und deine nicht endenden lockeren Sprüche. Du bist ein echter Seemann. 

Jetzt verstehen wir den Text in Peter Reber's Song besser, als je zuvor:

https://youtu.be/7_vCNiuOn3c

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2020 Lille Venn.
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