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Lügen haben tolle Beine!!
von Barbara Bader
(Kommentare: 4)

 

Einen festen Platz auf einer weissen, weichen Wolke im Himmel, habe ich mir schon längstens vermasselt. Aber in den letzten Wochen habe ich so viel gelogen, dass ich manchmal selber nicht mehr wusste, in welcher Reihenfolge ich was erzählt habe. Ja auch die lange Blogpause ist dieser Geschichte geschuldet, denn gerade alle meine Leser mit einer Unzahl von Unwahrheiten einzudecken, hielt ich für keine gute Idee. Selbstverständlich war die ganze Liebesmüh für einen guten Zweck. Meine Eltern feierten im April kurz hintereinander ihren achtzigsten Geburtstag. Ein grosses Fest wurde geplant, und wir, Ralph und ich, haben uns schweren Herzens für alle Feierlichkeiten abgemeldet. Aber an dieser Stelle mal ganz ehrlich. Ich habe diesen Gedanken nur für ganz kurze Zeit ausgehalten und schon sehr bald beschlossen für die Ehrentage meiner Eltern in die Schweiz zu reisen. Und zwar als Überraschung für meine Mutter. Meinen Vater habe ich als Organisator der ganzen Veranstaltung eingeweiht, damit er wusste, dass er auf meine Hilfe während der Feierlichkeiten zählen konnte. Leider, so erzählte ich ihm, würde ich aber nicht schon zu seinem Geburtstag in der Schweiz sein können, da die Flüge an Ostern unbezahlbar seien und ein so langer Aufenthalt in der Schweiz nicht machbar ist. Pinocchio würde vor Neid erblassen.

Ich buchte meinen Flug mit Ankunft in Zürich am Festtag meines Vaters. An jedem Telefongespräch gab es von da an den Austausch des Bedauerns, Sehr schade, dass wir halt nicht dabei sein werden. Aber alle waren tapfer und tolerant und ich erfand immer dollere Gründe weshalb alles für etwas gut ist (so ein Scheiss)  und dass wir dann nachfeiern, man halt nicht alles haben kann und dass ich nicht traurig bin, was ich ja auch nicht war. Unsere Änderung der Reisepläne begründeten wir mit Reparaturen, mal dies mal das, weil wir nicht mehr wussten, was wir als letztes erzählt haben.

Ganz anspruchsvoll wurde es, wenn meine Mutter am Telefon ihr Bedauern äußerte, dass wir, meine Schwester Nicole und ich, nun kein Totemügerli*aufführen können, wie wir das vor 20 Jahren schon mal machten, obwohl sie es sich doch so sehr gewünscht hätte. Wir versprachen es auf den neunzigsten Geburtstag, was kein richtig guter Trost war. Mit der Zeit wurde ich immer besser und beendete jedes Telefon mit dem Satz. Ich freue mich heute schon so sehr auf den Sommer.

Am 10. April flog in von St. Martin in die Schweiz und stand mit meinen beiden Geschwistern am Geburtstag meines Vaters happy Birthday singend in der Tür. Ohhhh Mann. Emotionen lassen sich nicht leicht aufs Papier bringen und deshalb kann ich einfach sagen. Es hat sich alles so was von gelohnt. Und das Gesicht meiner völlig ahnungslosen Mutter, die im richtigen Leben jedem klitzekleinen Geheimnis auf die Spur kommt und durch fast nichts aus der Ruhe zu bringen ist, werde ich meinen Lebtag nie mehr vergessen. Es war einfach einer der schönsten Momente in meinem Leben.

Dies ist auch der richtige Zeitpunkt für ein grosses Dankeschön an meinen Schatz. Ralph hat in den fast 3 Wochen in denen ich in der Schweiz weilte alleine auf die Lille Venn aufgepasst und alle Vorbereitungen für die Weiterreise organisiert. Zu Ralphs Freude, war unser Freund Wolfgang ebenfalls in St. Martin eingetroffen, so war der Wassersport Partner vor Ort und mir kam zu Ohren, dass die beiden ganz viel Spass hatten auf dem Wasser und in diversen Bars von St. Martin. 

Währenddessen gab es vor dem grossen Fest noch einiges zu tun, zu proben und zu organisieren. Aber ebenso genoss ich die Zeit mit meiner Familie enorm. Es war so ein grosses Geschenk eine Extrazeit mit meinen Lieben zu verbringen. Am 22. April stieg die grosse Party. Es war ein rauschendes Fest mit viel Musik und Tanz und Spass und hervorragenden kulinarischen Genüssen. Wenn ich an diesen Abend zurückdenke, dann weiss ich nicht was es Schöneres geben könnte, als wenn man mit 80 Jahren mit vielen Lieben Freunden und der Familie bis weit nach Mitternacht eine Party feiern kann. Wir haben ihnen diese Stunden so sehr gegönnt. Unseren golden Oldis.

Nun bin ich vollgepackt mit vielen schönen Erinnerungen zurück auf der Lille Venn und es geht los auf die Reise nach Bonaire, Aruba und dann weiter nach Kolumbien. Ich werde schon in den nächsten Tagen wieder berichten, und dann erzähle ich euch endlich auch vom Star an Bord und natürlich immer die Wahrheit. Nichts als die Wahrheit!

Mit meiner Nichte Zoë

*Das Totemügerli wurde 1967 vom Schweizer Schriftsteller und Kabarettisten Franz Hohler geschrieben und vorgetragen. Es ist ein sogenanntes Gromolo. Eine Geschichte in einer Phantasie und Kunstsprache, die beim Anhören im Kopf eine eigene Geschichte entstehen lässt. Viel Spass!!

Totemügerli mit Barbara und Nicole.

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Einen Kommentar schreiben

Kommentar von Mücke |

wenn ich doch nur ein Wort hätte verstehen können !!!!

Wunderbarer Familienzusammenhalt - das ost grossartig.

Un saludo, Mücke

Kommentar von Köbi |

Ha, ha, ha - du bist wirklich ein kleiner Pinocchio! Ich glaub Ralph müss dich da zuerst etwas mit der Holzsäge bearbeiten, bevor die wieder auf die Lille Venn passt. Und das alles ohne rot zu werden!!

Antwort von Barbara Bader

Ja gell Köbi jetzt kannst du mir nicht mehr über den Weg trauen.

Kommentar von Sybille Keim |

Schön wieder etwas von euch zu lesen. Liebe Grüße von der Pure Fun. ( sy-purefun.blog)
Wir kommen im November in die Karibik. Gehen evtl direkt im Januar weiter Richtung West. Vielleicht treffen wir uns irgendwann irgendwo auf den Ozeanen dieser Welt.
Sybille&Mathias

Antwort von Barbara Bader

Vielen Dank für eure Nachricht. Ich war soeben auf eurem Blog. Ihr habt ja ein wunderschönes Schiff. Wäre schön, wenn wir uns mal treffen. Wir segeln 2024 zu den Marquesas. Herzliche Grüsse Barbara&Ralph 

Kommentar von Claudia Pfister |

Ein so liebevoller, einfühlsamer Blog, der mein eines Auge lachen liess und das andere mit Tränen füllte. Vielen Dank dafür , liebe Barbara. Ich habe mich auch sehr gefreut, dich wieder einmal zu sehen. Gerne hätte ich mich länger mit dir unterhalten :)! Ganz herzliche Grüsse in die grosse Welt und euch alles Gute. Bleibt gesund. Claudia

Antwort von Barbara Bader

Liebe Claudia

Vielen Dank für deine Worte. Ich freue mich immer sehr euch zu sehen. Vielleicht können wir es im Sommer einmal nachholen und uns etwas länger unterhalten. Das wäre schön. Herzliche Grüsse Barbara

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