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Blogreader
von Barbara Bader
(Kommentare: 1)


Es war schon eine kleine Zitterpartie. Schliesslich war es das erste Mal, dass unsere "Lille Venn" aufs Trockendock kommt. Früh am Morgen fuhren wir zum Slip, wo schon der Traktor bereit steht . Doch oh Schreck. Die Kissen, die unters Schiff geschoben werden und auf denen die ganze Last zu liegen kommt, haben einen zu grossen Abstand. Jesses. Wir reden schon über Plan B, da kommt Entwarnung. Ein Taucher hüpft ins Wasser und prüft mit aller Sorgfalt, wo sich etwas weiter hinten eine Stelle am Schiff  befindet, welche die gewaltige Kraft strukturell aushält.

Und schon bald geht es langsam und süüferlig nach oben und nach 2 Stunden steht unser Zuhause in luftigen Höhen. Mein Herz klopft immer noch etwas zu schnell, denn wir haben schon schauderliche Storys gehört. Was da alles passieren kann. Meine Fantasie galoppiert munter durch die Gegend und ich bin unendlich erleichtert, als unser Schiffli ruhig und stabil auf seinem trockenen Sommerplatz steht.

Befreit und voller Vorfreude verlasse ich den wüstenartigen Werftplatz und schmeisse mich im klimatisierten Guesthous Zimmer aufs Bett, wo ich praktisch sofort einschlafe. Ralph harrt derweilen auf dem Schiff aus. Für die nächsten Tage bleibt die Rollenverteilung stabil. Mein Schatz schafft auf "Lille Venn" Ordnung, Legt Segel zusammen, demontiert das Bimini, verhandelt mit dem Rigger und der Segelmacherin und organisiert Arbeiten, die wir hier vor Ort erledigen wollen. Und all dies in glühender Hitze.

Ich mache mich in der Zeit als Sekretärin nützlich. Organisiere die zweite Bewerbungsrunde zur Findung neuer Mieter für unser Haus. Ich plane Termine für meine Arbeit in der Schweiz und recherchiere mich durch den Bürokratenwald, damit wir zuhause ein B1 und B2 Visum für die USA beantragen können. Termine für Arzt- und Zahnarztkontrollen müssen abgemacht werden, denn 10 Wochen gehen schnell vorbei.

Und, wenn dann die Sonne unter geht, es etwas milder wird, geniessen wir schöne Abende mit den anderen Crews. Manche mit tiefen Gesprächen, manche feucht fröhlich und lustig, manche hilfreich und nützlich, denn alle Langfahrtensegler, die hier angekommen sind, machen sich Gedanken, wie die Weltreise weitergehen könnte.

Durch den Panamakanal in die Südsee zu segeln ist derzeit eine schlechte Option. Französisch Polynesien möchte in diesen Monaten keine Segler begrüssen. Es bestehen weitläufige Ankerverbote und die Angst vor Corona ist immens. Ja wie weiter? Auf jeden Fall gegen Ende September zurück nach Aruba, dann nach Osten Richtung Bonaire zum Tauchen. Dort werden wir, so Corona es erlaubt, auch wieder Gäste an Bord nehmen. Und dann? Puerto Rico, Turks and Caicos Islands und zu den Bahamas? Ja das klingt nach einem guten Plan. Aber wir wissen, es kann auch alles anders sein. So bleiben wir weiterhin flexibel und freuen uns über alles was möglich wird.

Ein ganz wundervolles Erlebnis durften wir als Abschluss dieser Segelsaison an der Arashi Beach erleben. Wir waren hautnah dabei, als ein Baby Lederschildkrötchen den Weg ins Meer fand. Dieses Erlebnis, die Freundschaften, die wir hier gefunden haben, die unglaublich freundlichen Menschen, welche ihrem zweiten Insel Namen "one happy Island" mehr als gerecht werden, haben uns reich beschenkt  und auch wenn die letzten Monate nicht immer nur easy waren, sind wir dankbar und glücklich, dass wir all das erleben dürfen.

 

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Kommentar von Martina und Daniel |

Was haben wir für lustige, interessante, wertvolle, kulinarisch leckere und vor allem freundschaftliche Stunden verbracht. Vielen Dank dafür. Die Zeit verging wie im Flug, auch immer ein gutes Zeichen. Bis zum nächsten Wiedersehen ihr Lieben, geniesst schöne Stunden bei und mit Euren Liebsten in der Schweiz, bei etwas tieferen Temperaturen. Martina und Dani

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2020 Lille Venn.
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