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Tag 26 auf dem Weg nach französisch Polynesien
von Barbara Bader
(Kommentare: 3)

Es ist Sonntag!

Einen Tag chillen ist für meine Jungs mehr als genug und sie beginnen neue Spässe auszuhecken. Heute zum Beispiel die Montage von Röhrchen an der Reling, um den Marquesas Tölpeln das Landen auf der Lille Venn zu erschweren. Schon alleine die Vorstellung scheint ziemlich witzig zu sein.

Ebenso muss die Angel wieder raus, denn es hat etwas Platz im Tiefkühler gegeben. Wegen der Krankheit Ciguatera angeln wir nur Offshore.

Ciguatera ist eine häufige Art von Fischvergiftung, die in unregelmäßigen Abständen vor allem in tropischen und subtropischen Meeresgebieten zwischen 35° nördlicher und 35° südlicher Breite epidemisch auftritt und durch den Genuss von Speisefischen hervorgerufen wird.

Verursacht wird die Erkrankung in diesen Regionen vor allem durch alte, große, riffbewohnende Fische, die über die Nahrungskette toxische Stoffwechsel Endprodukte von marinen Einzellern ihrem Gewebe anreichern. Die Symptome sind äusserst unangenehm und wir möchten gerne darauf verzichten.

Da wir nun nicht mehr so lange Zeit Offshore unterwegs sind wäre es schön, noch etwas frischen Fisch auf dem Speiseplan zu haben. Willy setzt sich neben die Angel und wir witzeln und finden er soll bitte dafür sorgen, dass bald etwas anbeisst. „Mach ich“ meint Willy stoisch wie immer und schon 5 Minuten später haben wir einen wunderschönen Skip Jack Tuna an der Angel. 10 Kilo schwer. 2 Stunden später liegen fast 5 Kilo allerbesten Thunfisch im Tiefkühler. Willy the fish whisperer. Petri Dank!

Wir haben im Moment recht viel Wind und die Schiffsbewegungen haben wieder etwas zugenommen. Ich fühle mich müde heute und vor allem das Kochen fiel mir nicht so leicht. Gut möglich, dass ich durch dir nahende Ankunft das Wahrnehmen einer gewissen Erschöpfung zulasse.

Auf der anderen Seite möchte ich aber jede Minute des dahinrauschens unter dem fantastisch funkelnden Sternenhimmel geniessen. Fluoreszierende Algen leuchten im bewegten Wasser und manchmal höre ich eine Art Musik. Das passiert mir immer wieder und es sind die Momente in denen ich mich mit dem Universum verbunden fühle. Ein klitzekleines mini mikro Menschlein nur, aber dennoch Teil des grossen Ganzen.

Zum Abendessen gab es ein Thai Fischcurry mit Reis und dem letzten (hoffentlich) Krautsalat. Diesmal Asia Style.

 

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Kommentar von Sarah |

Q ist sehr neidisch auf das Anglerglück ;)

Kommentar von Mücke |

Na bitte :)

Jeden Tag wird es herrlicher werden.

Un abrazo

Kommentar von Köbi |

Gut habt ihr Willy dabei! Sonst wär euer Tiefkühltruhe tatenlos ;)
Mir geht es nach einer Überfahrt auch so wie dir: irgendwie möchte man gar noch nicht ankommen, obwohl man genau weiss, dass dann das "Leiden" vorbei ist.
Super macht ihr das - noch ein paar Meilen, dann ist es geschafft.
Liebe Grüsse von den Lupinchen.

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2025 Lille Venn.
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