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Und es hat RUMMS gemacht….
von Barbara Bader
(Kommentare: 4)


Die Überfahrt von Mayaguana zu den Turks&Caicos Inseln lief ganz wunderbar. Besonders schön waren die ersten Stunden. Wir kreuzten im Windschatten zur Inselspitze. Bei besten Bedingungen haben wir einen bescheidenen Wendewinkel von 115 Grad und sind sehr langsam. In diesem Fall und bei der Art flachem Wasser, war es dennoch ein Genuss.

Nicht Segler können sich dies in etwa so vorstellen: Bei flachem Wasser und wenig Wind, ist das wie auf dem Velo mit Gegenwind. Kommt eine Welle hinzu, ist es wie auf dem Velo mit Gegenwind am Hang bergauf. Irgendwann kann man nicht mehr.

Wie vorhergesagt dreht der Wind auch in dieser Nacht auf Nordost. Wir kommen gut voran und um zwei Uhr Nachts fällt der Anker vor den Turks&Caicos und wir genießen ein paar Stunden Schlaf. Dass es unruhig ist am Ankerplatz, merken wir jeweils an den verkrampften Gliedern am nächsten Tag. 

Kurz nach zehn geht es weiter. Wir wollen bis am späten Abend das Flachwasser der Turks durchkreuzen und im Osten an unserem Absprungort zur Dominikanischen Republik eintreffen. Der Wind lässt sich Zeit und wir müssen motorsegeln. Es braucht viel Aufmerksamkeit, denn wir haben nur einen Meter Wasser unter dem Kiel und immer wieder müssen wir Korallenköpfen ausweichen, die in der Karte zuverlässig eingezeichnet sind. Dachten wir.

Ich nehme mein Buch zur Hand, während Ralph im Steuerstand bleibt, als es plötzlich rummst. RUMMS und nochmals RUMMS. Es dreht uns um 180 Grad. Geistesgegenwärtig legt Ralph den Rückwärtsgang ein. RUMMS. Dann Stille. Wir machen große Augen. Dann das Grosssegel runter. Der Tiefenmesser zeigt 0. Pragmatisch stellt der Skipper fest. Da war etwas im Weg. Mir zittern die Knie. Ja. Wir sehen die schwarze Stelle. Von denen hat es unzählige. Es ist unmöglich von Auge zu sehen, ob die Korallenköpfe ein Meter, zwei, oder halt nur einen halben Meter unter der Wasseroberfläche liegen. Auf der Karte ist nichts verzeichnet. Schade! Wir suchen eine gute Position und Ralph springt ins Wasser. Entwarnung. Die Kontrolle des Unterwasserschiffes ergibt: Nur ein paar Kratzer am Kiel und am Ruder. Was haben wir doch für ein Glück! Ich frage mich, wie wir auf unserem Glückskonto wieder ein paar Punkte einzahlen können. Es wird uns etwas einfallen.

Im Osten der Insel angekommen ankern wir, ihr werdet staunen, im etwas tieferen Wasser und schlafen ein paar Stunden, um bereit zu sein für die Überfahrt nach Luperon.

Am späten Vormittag ist es soweit. Anker auf Richtung Dominikanische Republik. Ralph meint mit leichtem ironischen Unterton: Ab sofort ist untiefes Wasser wieder gefährlich. Meine Vorfreude steigt ins Unermessliche. Mit dieser Stimmung sollten die nächsten 100 Seemeilen im Schüttelbecher gut zu überstehen sein. Was dann kommt,  ist irgendwie unmöglich. Wir haben  Nordwind und können genügend Höhe machen, um wenige Stunden später direkten Kurs auf Luperon zu nehmen. Und Wellen? Hat es keine. Null. Zero. Die hat jemand eingepackt. Wir sausen im glatten Wasser durch die Nacht und sehen im Morgengrauen die Silhouetten der Dominikanischen Republik. Das ist, man kann es nicht anders sagen…MAGISCH! 

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Kommentar von Stefan |

Mann da hattet ihr aber auch wirklich Glück!
Und das Wetterfenster hättet ihr nicht besser aussuchen können.
Die Crew der INVIA drückt Euch die Daumen dass es weiterhin so gut läuft.

Antwort von Barbara Bader

Vielen Dank Stefan. Ja das ist wirklich nochmals gut gegangen. Gerade heute haben wir gehört, dass zwei befreundete Crews dasselbe erlebt haben. Auch die beiden hatten Glück. Ende Woche geht es weiter in Richtung Süden. Auch euch fair winds.

Kommentar von Köbi |

Uff, nochmals gut gegangen! Willkommen im Club der wahren Segler (nur ein Segler, der schon mal Bodenkontakt hatte, ist ein richtiger Segler :))

Kommentar von Mücke |

Eyeball navigation - spannend:) Das Glück ist mit den Tüchtigen.

Weiterhin grossartige Schläge und Danke für die spannend zu lesenden Berichte.
Un abrazo fuerte desde Puerto Banús

Antwort von Barbara Bader

Liebe Mücke. Das ist aber schön von dir zu hören. Wir freuen uns riesig, dass du unsere Reise noch verfolgst. Herzliche Grüsse nach Spanien. 

Kommentar von Rudi Knapp |

Hallo ihr 2!
Ich verfolge schon lange eure tolle Reise. Hier mein erster Kommentar aus Bruchsal ist: Ich freue mich immer auf eure schönen Bilder und Eindrücke. Dieses Mal, dass ihr so viel Glück hattet.
Zuhause freuen wir uns, dass die Normalität langsam wieder kommt, allerdings wollen wir einige positive Erfahren der Coronazeit mit in den Alltag retten.
Bleibt gesund und liebe Grüße
Rudi

Antwort von Barbara Bader

Lieber Rudi. Vielen Dank für deine Worte. Wir freuen uns, dass der Blog dir gefällt und ich hoffe ja, dass wir uns im Sommer mal sehen im weltberühmten Bruchsal…herzlich von uns beiden. 

Bitte addieren Sie 7 und 8.
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