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Unterwegs zu den Kapverden
von Barbara Bader
(Kommentare: 1)

 

Von Herzen wünschen wir allen Freunden und Bekannten, allen Bloglesern ein glückliches 2020!

Tag 1

Wie geplant legen wir um 16.00 Uhr in Las Palmas ab. Einen Stop bei der Tankstelle und los geht's mit Kurs auf die Kapverden. Die ersten Stunden Motoren wir gegen 10 Knoten Südwind zur Inselspitze. Dann dreht der Wind und frischt auf. Perfekte Bedingungen, wir setzen den Parasailor. Inzwischen sind wir routiniert und es klappt auch bei Dunkelheit hervorragend. Glücklicherweise ist unser Freund Rolf an Bord und zwei Hände mehr sind der pure Luxus. Von den Kapverden bis nach Barbados sind wir dann zu fünft. Uiuiui ich glaube, dann mache ich Ferien auf Lille Venn.

Fazit des ersten Tages:

Die Stimmung ist ausgezeichnet. Toller Wind aus der richtigen Richtung. Wenig Welle und weit und breit keine anderen Schiffe in Sicht.

Tag 2

Unser erstes Tagesetmal beträgt 137.6 sm. Noch nicht rekordverdächtig, aber immerhin. Um 10.00 Uhr setzen wir unseren nigelnagelneuen Code 0. Eine nicht ganz anspruchslose Angelegenheit. Das neue Segel steht noch nicht optimal und reibt sich an einer Wante. Das müssen wir noch ändern. Trotzdem sind wir zufrieden. Bei lauen 9 Knoten Wind, machen wir gut 5 Knoten Fahrt. Gegen Abend bergen wir unsere neueste Errungenschaft und wechseln für die Nacht wieder zum lachenden Parasailor. Zum Znacht gibt es Gulasch mit dem letzten Stocki von Zuhause.

Fazit des 2. Tages

Es war ein vielseitiger Tag und die Stimmung ist wie gestern prächtig.

Tag 3

Wir haben das Tagesetmal um 11 Seemeilen übertroffen. Inzwischen haben alle Lille Venn's Seebeine bekommen und nebst dem Bordalltag war die eine oder andere Aktivität möglich. Ralph hat mit unserem Gast Rolf, Befestigungen für die Parasailor Leinen montiert, die Fischerrute wurde rausgelassen, leider erfolglos und ich gönnte mir (und meinen Mitseglern) eine Dusche, was einer gröberen sportlichen Leistung gleichkommt.

Zum Znacht gab es Hörnliauflauf mit Apfelmus. Da die Wetterprognose für die nächsten 25 Stunden grössere Wellen ankündigt, habe ich mal etwas mehr gekocht. So müsste ich morgen nicht zwingend in die Kombüse stehen, falls Lille Venn ins Rollen gerät.....

Die Stimmung ist weiterhin ganz entspannt und fröhlich

 Tag 4

Wie angekündigt wird die Welle höher und das Leben an Bord anspruchsvoller. Alle Bewegungen kosten mehr Energie. Dank des stabilen Windes braucht es keinen Segelwechsel. Wir faulenzen, essen Reste und hoffen, dass die herrlichen Bedingungen der ersten Tage wieder zurückkommen.

Tagesetmal: 177 Sm.

Tag 5

Heute wartet Rolf vergeblich auf den Sonnenaufgang. Ganz enttäuscht steht er an der Reeling. Dicker Dunst aus rotem Saharasand drückt auf die Stimmung. Die immer grösser werdenden Wellenberge machen es auch nicht besser. Glücklicherweise sind wir alle drei seefest, aber Spass macht das nicht. Unser Schiff sieht aus wie eine dreckige Rostlaube. Alles ist voll mit rotem Sand. In jeder Ritze klebt er. Leinen Flaggen, Segel, alles ist rot. Ralph weigert sich den neuen hellgrauen Code 0 nochmals zu setzen. Mit dem Parasailor können wir den Kurs aber nicht mehr halten und entscheiden uns deshalb für die Standardbesegelung Grossegel und Genua. So fahren wir mit halben Wind direkt auf unser Ziel, die Insel Sal zu.

Zum Znacht gibt es unter ganzem Körpereinsatz gekochte Penne al'arrabiata und Salat. Für die letzten Handgriffe brauche ich Ralphs Unterstützung und liege aufs Güschli.

Tagesetmal 164 Sm

Tag 6

Wir versanden zusammen mit der Sonne und allem was sonst noch sichtbar wäre. Die Stimmung ist trotzdem gut, denn wir werden wohl Sal heute noch erreichen. Allerdings nicht mehr bei Tageslicht, was aber überhaupt keine Rolle spielt, denn wir sehen so oder so nichts. Rolf, unser Gast, neckt uns damit, dass wir ihm doch die Kapverden in den schönsten Farben versprochen hätten um ihn so aus dem Schweizer Hochnebel aufs Schiff zu locken. Nur gut, dass er nicht aussteigen kann, wir sind dankbar für 2 Hände mehr, denn die Bedingungen sind nicht gerade traumhaft. Seit einer Stunde segeln wir Butterfly und stellen uns "Land in Sicht" vor. Noch 36 Meilen bis ans Ziel. Im Ofen bäckt frisches Focaccia.  Mit Rohschinken, Oliven und mindestens 1 Flasche guten Rotwein werden wir unsere Ankunft krönen. Vorfreude ist die schönste Freude.

Um 22 Uhr fällt der Anker vor dem Hafen von Palmeira. Mit Hilfe des Radars, Ralph's Coolness und zwei einheimischen Jungs im wackeligen Dinghy, klappte das anspruchsvolle Manöver einwandfrei. Wir feiern 830 Meilen auf dem Weg in die Karibik und freuen uns auf 2 Wochen Kapverden.

 

 

 

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Kommentar von Pia |

Super habt ihr das gemacht???? Spannender und kurzweiliger Bericht! So macht Segleralltaglesen Spass????
Nun geniesst mal die Kap Verden, freue mich jetzt schon darüber zu lesen????

Bitte rechnen Sie 9 plus 5.
2021 Lille Venn.
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