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Vom Zahnbürsten Freudentanz…
von Barbara Bader
(Kommentare: 2)

 

Die letzten Tage auf Carriacou hatten es in sich. Ralph verbrachte Stunden auf dem Schiff, um unsere Lille Venn bereit zu machen für die Wochen ohne uns. In der Bullenhitze auf der Werft wahrlich kein Zuckerschlecken. Nach intensiven Recherchen und einigem hin und her überlegen, haben wir uns doch noch entschieden unser Unterwasserschiff mit Coppercoat zu streichen. Dieses Antifouling ist viel Umwelt verträglicher, als das herkömmliche, welches mit der Zeit die enthaltenen Biozide verliert und jedes Jahr erneuert werden muss. Damit die verschiedenen Anstriche  bei Ralphs Rückkehr auf die Lille Venn Ende September aufgetragen werden können, braucht es einiges an Organisation. So müssen wir zum Beispiel das ganze Material jetzt bestellen und die Termine der zu vergebenden Arbeiten festlegen.

Ich genieße derweilen die Vorfreude auf unsere Woche Florida und bereite meine Seminare vor, die ich während unserer Zeit in der Schweiz anbieten werde. Auch grössere Projekte beschäftigen mich:-) Unter anderm bin ich auf der Suche nach Zahnbürsten. In den zwei Supermärkten auf der Insel ist nichts zu finden. An manchen Tagen öffnen die kleinen Holzbuden in denen die Locals alles mögliche feil halten. Ich wandere jeden Tag durchs Dorf, um ja keine der kurzen Öffnungszeiten zu verpassen. Die ersten beiden Versuche bringen uns 2 herrliche Mangos 4 Bananen und ein sehr nettes Gespräch. Am dritten Tag treffe ich Cindy, die in der Low Season ihre Bude nur einmal wöchentlich aufmacht. Nach längerer Suche findet sie hinten links unten zwei eingepackte Zahnbürsten. Sie freut sich selber dermassen, dass sie die von mir gewünschten Artikel in ihrem Sortiment hat, dass sie lautstark zu singen anfängt und einen Freudentanz aufführt. Angesteckt von dieser Stimmung mache ich mich fröhlich auf den Rückweg ins kühle Zimmer.

Dann ist es endlich soweit und wir nehmen morgens um sechs die Fähre nach Grenada. Wir treffen Wolfgang, Dawn und Tom zum Frühstück und verabschieden uns zum zweiten Mal von unseren liebgewonnen Freunden. Und es ist genauso doof, wie eine Woche zuvor.

Im Flieger sitze ich neben Andy und Dave von Pelacig life und auch die Crew von der ITIKI ist in sichtweite. Die Welt ist ein Dorf. Während die beiden anderen Crews nach Kanada, bzw. Australien fliegen, endet unsere Reise für den Moment in Miami. Eine Woche Florida. Wow. Wir lassen alle kritischen Gedanken über das Land der unbegrenzten Möglichkeiten im Flughafengebäude, ebenso der Wunsch nach Low Carb Ernährung und das Bedürfnis nach einem ausgeglichenen Preis Leistungsverhältnis. Mit Karacho stürzen wir uns in die andere Welt. Am Flughafen können wir uns unser Mietauto im Selbstbedienungsladen aussuchen. In unserer Kategorie gab es vom Sportwagen bis zum Pick Up alles. Ohjee wir blöden Schweizer haben uns für einen Nissan Kombi entschieden.

Von da an gehts rund. Wir erinnern uns nicht, wann wir das letzte Mal in so kurzer Zeit so viel erlebt haben. Über Tavernier und Marathon reisen wir Richtung Key West. Wir geniessen die fantastische Landschaft, essen im wahnsinnig gut organisierten Steak Fast Food House und Ralph versucht den astronomischen Hotelpreise mit einem ausgiebigen Frühstück auszuloten.

Ralph im Gipfelimuffinhimmel!

Unterwegs buchen wir zwei Tauchgänge am “Great Florida Reef”. Ich muss jetzt endlich einen Hai küssen. Dass die Tauchgänge wegen technischer Probleme am Boot später abgesagt werden, also damit habe ich rein gar nichts zu tun. Grosses Indianerehrenwort! Gemütlich fahren wir, die herrliche Aussicht geniessend nach Key West, wo wir uns im Hotelpool erfrischen, bevor wir uns ins Nachtleben stürzen.

Als wir dann durch Key Wests Strassen schlendern beschleicht mich das Gefühl, dass wir allmählich alt werden. Aus jeder Ecke dröhnt der Bass und schon am frühen Abend sind die Folgen von viel zu viel Alkohol unübersehbar. Wir schieben uns ans Wasser und “geniessen” mit gefühlten hundertausend Touris den tatsächlich spektakulären Sonnenuntergang. Leider ohne Drink, denn ich konnte mich einfach nicht überwinden für 20 Dollar einen Gin&Tonic aus dem Plastikbecher zu schlürfen. Apropos Plastik…ach nein, wir sind ja nicht im echten Leben und lassen das mit dem Nachdenken. Das Abendessen im First Flight Restaurant ist ebenso ungewöhnlich, wie lecker. Die 1927 erbaute Brauerei mit dem lauschigen Garten lässt ein wenig erahnen, wie es einmal war zu Hemingway‘s Zeiten. 

Ein Besuch beim berühmten Schriftsteller (Der Mann und das Meer) ist Programm. Die Führung war zwar eher mässig, aber es war dennoch ein spannendes Erlebnis. Besonders gut dokumentiert ist sein abwechslungsreiches Liebesleben und leider auch sein trauriges Ende. 

Ernest Hemingways Schreibstube

Nach 2 Tagen verlassen wir den Trubel und geniessen noch einmal die herrliche Aussicht auf die Keys und fahren weiter nach Miami Beach. Gegen Abend, als der Strand schon halb leer ist, geniessen wir den Ausblick und staunen ob der vielen skurrilen Figuren, die sich am Strand tummeln. Outfits, wie sie in Zürich nur an der Street Parade zu sehen sind, sind hier an der Tagesordnung. Ich getraue mich aber nicht jemanden zu fotografieren. 

Fürs Abendessen verschlägt es uns nach Sizilien und bei wirklich absolut authentischen Köstlichkeiten und sizilianischen Volksliedern vergessen wir beinahe, dass wir in den USA sind. Das mit der Show haben die Amis so was von im Griff, es ist unglaublich. Wir schunkeln und singen und schwingen die Servietten, als gäbe es kein morgen und konstatieren leichte Persönlichkeitsveränderungen. 

Wir können an dieser Stelle aber vermelden, dass wir uns zu jeder Zeit unter Kontrolle hatten und nicht johlend durch die Strassen zum Hotel wanderten. Das erotische Eis haben wir dann auch ausgelassen. Das war dann irgendwie to much!

Nach all dem Trubel haben wir nun Sehnsucht nach Natur und etwas Ruhe. Via Fort Lauderdale fahren wir Richtung Everglades. Für den frühen Morgen buchen wir etwas abseits des Rummels eine Bootstour in den 10000 Islands. Wir sehen Delphine und allerlei Vögel. Aber keine Mannatees. Diese bleiben zusammen mit den Haien auf der Warteliste.

Ralph erinnert sich an eine Self Drive Strecke in den Everglades und tatsächlich finden wir diese rund 3 stündige Route, auf der wir fast alleine unterwegs sind und die fantastische Fauna und selbstverständlich Alligatoren bewundern können.

In diesen herrlichen Stunden haben wir Zeit uns darauf einzustellen, dass es nun zurück geht in die beschauliche, kleine Schweiz. Diese unglaubliche Woche hat uns gut getan. Die Traurigkeit und das dumpfe Gefühl werden weniger und es entsteht Raum für die Erinnerungen. Und für Vorfreude auf unsere Familien und Freunde. Also los gehts in Richtung Sweden, ähhh Switzerland . Its a very little country in Europe…

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Kommentar von Birgit ( Juba) |

Hallo ihr Beiden,
der Bericht war sehr interessant.
Wir sind von Mitte Dezember bis Anfang März wieder in der Karibik mit der Lissy lll. Auf dem Weg von Martenique nach Grenada kommen wir bei euch vorbei.
Wir starten am 23.12. Richtung Süden und segeln dann von Grenada 3 x bis in die Grenadinen und zurück.
Euch viel Spaß zu Hause.
Lieben Gruß von Uwe und Birgit

Kommentar von Blattmann |

Vielen Dank für die News. Eigentlich müsste ich einen Sprachkurs besuchen, um den Namen Lille ...... richtig auszusprechen. Der Name ist sicher baderschen Ursprungs - dort waren sie immer etwas "exklusiv". Also, da ich nie ganz sicher bin, ob meine Mitteilung auch bei Euch ankommt, schliesse ich mit den besten
Riehener-Grüssen
Heinz

Antwort von Barbara Bader

Lieber Heinz Aber natürlich kommen die Antworten auf dem Blog der Lille Venn an. Vielen Dank dafür. Lille Venn heisst „kleiner Freund“ auf Norwegisch. Tatsächlich hat sich Ralph diesen Namen gewünscht, obschon Norwegen das Herkunftsland meiner Familie mütterlicherseits ist. Mach’s guet! 

Was ist die Summe aus 9 und 6?
2022 Lille Venn.
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